Armbruch auf dem Festival

Das Feel Festival am Bergheider See. Tolles Feeling und vor allen Dingen viel Spaß bei viel Sonne am Wasser. Dieser Spaß ist bei mir und meinem Kumpel Anton letztes Jahr aber ganz schön ins Stolpern gekommen. Denn schon beim ersten Mal baden, geschah der Unglück.

Es waren verschiedene Sachen im Wasser aufgebaut, die eigentlich auch zum Spaß dienen. Aber nicht für den tollpatschigen Anton. Er wollte von der grün-gelb gestreiften Wasserinsel springen. Jedoch rutschte er beim Sprung aus und fiel ziemlich schwer hin. Er probierte sich noch während des Falls abzustützen, was jedoch ins Auge ging. Oder besser gesagt auf den Arm.

Gott sei Dank fiel er nicht ins Wasser, denn schwimmen wäre schwierig geworden.

Eine Frau, die auch auf der Wasserinsel stand, hatte alles beobachtet und sofort nach Hilfe gerufen. Der Rettungsschwimmer erkannte das Problem, rief als erstes den Krankenwagen, bevor er Anton von der Wasserinsel holte. Sein Arm war ziemlich unansehnlich. Ich vermutete einen Bruch, zum Glück keinen offenen, denn das hätte man ja sofort gesehen.

Man, war das ein Aufsehen, als dann der Krankenwagen vor fuhr. Alle schauten uns an und fragten sich, was passiert sei. Wir hatten ja selbst noch keine Ahnung, was genau los war.

Ich begleitete Anton mit ins nächstgelegene Krankenhaus. Dort bestätigte sich meine Vermutung. Der Arm war gebrochen. Er bekam einen Gips und sie behielten ihn noch eine Weile da, da der Verdacht auf eine Gehirnerschütterung bestand.

Alle anderen wären nach dieser Aktion nach Hause gefahren. Doch nicht Anton. Nein. Denn er kam am nächsten Tag zurück auf das Festival mit der Begründung, dass nicht nur seine Sachen noch hier seien, sondern außerdem sein Lieblingsact noch ausstand.

Ihr könnt euch nicht vorstellen, was das für ein lustiges Bild war! Anton vor der Bühne mit einem Gipsarm.

Paul E. aus Brandenburg an d. Havel

Tags: Freunde, Festival

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