Mein erstes Festival - Was tun?!?!

Natürlich war ich schon auf einigen Partys oder Konzerten. Tatsächlich war ich auch schon mal in einem Club feiern. Allerdings denke ich, dass das alles einem Festival nicht nahe kommt. Ein Festival ist das Höchste vom Höchsten. Eine Vereinigung aller Partymöglichkeiten die es gibt.

Ganz genau kann ich das nun nicht sagen, denn ich war schließlich noch nicht auf einem Festival, aber in meiner Vorstellung zeichnet es sich wie ein Sammelpunkt betrunkener, feierfreudiger Menschen ab. Das ist am Ende nichts negatives, denn genauso könnte man eine Party definieren und da hat man schließlich auch eine Menge Spaß.

Als Vorbereitung habe ich mir Bilder auf Instagram, Facebook oder von Google etc. herausgesucht indem ich einfach das Stichwort „Festival“ in die Suchleiste eingab.

Und ich finde, dass sieht nach Spaß aus. Da waren natürlich auch Bilder aus dem Camp dabei, wie sie die Campingstühle zu einem meterhohen Turm zusammengestapelt haben und so weiter. Das erlebt man auch nicht alle Tage.

Und diese Bilder von den MenschenMASSEN vor den einzelnen Bühnen. Der Hammer.

 

Dann holte ich mir Inspiration aus Erzählungen von erfahrenen Festivalbesuchern, ob aus dem Freundes- oder Familienkreis. Jeder hatte eine unterhaltsame und lebhafte Story parat.

Und ich finde, dass fühlt sich nach Spaß an.

Mein Cousin ist einer dieser erfahrenen Festivalbesuchern und seit Jahren verspricht er mir, sobald ich 18 bin, besucht er mit mir mein erstes Festival. Und diese Versprechungen hat er wahr gemacht. Zu meinem 18. Geburtstag bekam ich Karten für das Highfield Festival geschenkt.

Voller Aufregung stürzte ich mich gleich am nächsten Tag auf das Line-Up und suchte heraus, wen ich kenne und wen nicht. (Mit den Unbekannten machte ich auf Spotify natürlich gleich Bekanntschaft.)

So hörte ich mir also die Musik von den Interpreten an, die da sein werden. Und ich finde, dass klingt nach Spaß.

Im gleichen Zuge hielt ich es für notwendig, die nötigen Wörter verständlich zu machen. Nicht, dass es gleich am ersten Tag zu einem peinlichen Fettnäpfchen kommt und nicht weiß, was mit Line-Up oder Acts gemeint ist.

Da ich nun ein durchaus armes Leben als Abiturient führe, galt es Geld zu verdienen. Denn mit dem Ticket allein ist es nicht getan. Vor Ort und vorher ist Geld wichtig. Alkohol bezahlt sich leider nicht von allein…

 

Als nächstes wird es darum gehen, große und kleine Besorgungen zu tätigen. Dazu zählen Luftmatratze, Zelt, Regensachen… all das was auf der Festivalpackliste abzuhaken ist.

Jedenfalls bin ich jetzt schon sehr aufgeregt. Dort gibt es viele Menschen, die ich nicht kenne, aber kennenlernen werde. Deshalb lautet meine mentale Devise, nicht so schüchtern zu sein. Die Dinge nicht so ernst zu nehmen und einfach ich selbst zu sein.

Der letzte Punkt meiner Vorbereitungen besteht daran zu üben, üben, üben. Am Ende muss ich doch mithalten können und trinkfest sein! ?

 

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