Regen auf einem Festival..

Letztes Jahr auf dem Sputnik Spring Break Festival war das Wetter mal wieder unmöglich. Wir waren gerade angereist und erreichten das Camp gegen 13 Uhr. Manche aßen schon Mittag und wir, mein Freund Martin und ich, gesellten uns später einfach mal dazu. Denn es blieb uns nichts anderes übrig. Nachdem wir nämlich unser Zelt aufgeschlagen und eingerichtet hatten, fingen es in Strömen an zu regnen. Jedoch war das irgendwie auch unterhaltsam.

Viele neue Festivalbesucher mussten mit ihren Taschen und Zelten durch den Regen laufen. Das war schon ziemlich mies, aber die meisten hatten Regen-Capes mit lustigen Designs, das machte es auf jeden Fall unterhaltsam!

Auf dem Festivalgelände war eh noch nicht viel los, da der Strom der Anreisenden noch nicht abgerissen war und der erste Act für 18 Uhr angesetzt war.

Wie auch immer. Wir waren am Ende 16 Leute, die sich alle gemeinsam unter ein winziges Pavillon quetschten. So vertrieben wir uns die Zeit mit Kartenspielen, unterhaltsamen Geschichten und, und, und.

Ab und an rannten welche raus, um ihr Zelt noch schnell mit Planen ab zu decken. Oder das Wasser, was sich bereits angesammelt hatte zu entfernen.

Doch das half alles nichts, denn es hörte einfach nicht auf zu regnen. Wir mussten anfangen Gräben um die Zelte zu graben, damit das Wasser abfließen konnte. Wir alle durften also nun mit unseren Turnschuhen oder schon Sommer-Sandalen durch den Matsch stiefeln. Wir sahen alle aus wie sau. Die Klamotten waren komplett durchnässt.

Die Folge war, dass selbst die warme Dusche nichts half. Viele standen am nächsten Tag mit einem heftigen Schnupfen vor der Bühne. Aber das war egal!

Denn dieses Erlebnis war unvergesslich und hat im Nachhinein nicht nur ein Gemeinschaftsgefühl geschaffen, sondern ebenso zusammengeschweißt. Es war grandios!

 Lara aus Leipzig

Tags: Freunde, Festival

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